ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1. Allgemeines und Geltungsbereich

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (in der Folge „AGB“) gelten für alle Verträge und Leistungen (Dienstleistungen, Verkauf von Waren, Vertragsanbahnung etc.) zwischen Iris Porsche, Am Hellbrunner Park 1, 5081 Anif (in der Folge „Dienstleisterin“) und ihrem Kunden. Rechtsgeschäfte zwischen dem Dienstleister und dem Kunden, die nicht unter diese AGB fallen sollen, bedürfen einer schriftlichen Individualvereinbarung. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam. Andere AGB finden keine Anwendung. Maßgeblich sind die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen AGB.

2. Vertragsabschluss und Terminvereinbarung

2.1. Allfällige Leistungsbeschreibungen sowie die Bewerbung von Dienstleistungen und Produkten (im Geschäftslokal, in Werbeprospekten, auf der Website oder ähnlichem) sind unverbindlich und freibleibend, das heißt sie stellen eine Aufforderung an den Kunden dar, ein Angebot zu unterbreiten. Die Dienstleisterin kann Angebote (insbesondere zu Terminvereinbarungen) ohne Angabe von Gründen annehmen oder ablehnen. Angebote können telefonisch, per Mail, online per Kontaktformular oder persönlich gestellt werden.

2.2. Angebote werden von der Dienstleisterin durch Übersendung einer Bestätigungs-E-Mail oder ausdrücklicher persönlicher (allenfalls telefonischer) Zusage angenommen. Mit der Bestätigung gilt der Behandlungsvertrag als abgeschlossen und verbindlich.

3. Terminverschiebungen, Stornierungen, verspätetes Erscheinen zum vereinbarten Termin

3.1. Vereinbarte Termine sind verbindlich wahrzunehmen. Kann ein vereinbarter Termin vom Kunden nicht eingehalten werden, ist eine Absage oder Verschiebung nur nach Maßgabe nachstehender Regelungen möglich.

3.2. Eine kostenfreie Terminverschiebung oder -absage (Stornierung) ist bis 24 Stunden vor dem Termin möglich, wobei Samstage und Sonntage nicht zu zählen sind. Erfolgt die Terminverschiebung oder -absage nach diesem Zeitpunkt oder nimmt der Kunde den vereinbarten Termin nicht wahr, stellt die Dienstleisterin das gesamte Entgelt in Rechnung. Ein Anspruch auf Ersatzleistung seitens des Kunden besteht nicht.

3.3. Für eine vom Kunden gewünschte Kürzung/Verminderung der vereinbarten Dienstleistung kann keine entgeltliche Rückvergütung/Rabatt gewährt werden.

3.4. Kann die Dienstleisterin aus für sie nicht zu vertretenden Gründen oder höherer Gewalt einen Termin nicht einhalten, wird der Kunde umgehend in Kenntnis gesetzt, sofern die hinterlegten Kontaktdaten eine zeitnahe Kontaktaufnahme ermöglichen. In einem solchen Fall ist die Dienstleisterin berechtigt, den Termin kurzfristig zu verschieben oder vom Vertrag zurückzutreten.

4. Preise und Zahlungsmodalitäten

4.1. Die Preise für Behandlungen und Produkte richten sich nach der im Zeitpunkt der Leistungserbringung geltenden Preisliste, die am Geschäftssitz der Dienstleisterin zur Einsicht aufliegt oder auf der Website der Dienstleisterin abrufbar ist. Die Veröffentlichung einer neuen Preisliste ersetzt automatisch die bis dahin geltende.

4.2. Das Entgelt für die vom Kunden in Anspruch genommene Leistung ist nach Erbringung durch die Dienstleisterin sofort zur Zahlung fällig.

4.3. Eine Rückvergütung von im Voraus bezahlten Leistungen (zB Gutscheinen) ist nicht möglich.

5. Sachbeschädigung

Die Haftung der Dienstleisterin für eine Sachbeschädigung im Zuge der Dienstleistungserbringung (z.B. an Kleidung des Kunden durch Öle, Cremen oder ähnliche Flüssigkeiten etc.) beschränkt sich auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

6. Eigentumsvorbehalt

Die Dienstleisterin behält sich das Eigentum an den Verkaufswaren bis zu deren vollständiger Bezahlung vor.

7. Informationspflicht des Kunden

7.1. Der Kunde ist verpflichtet, der Dienstleisterin Erkrankungen, Allergien oder andere körperliche Beschwerden (insbesondere Diabetes, Blutverdünnung usw.), die bei der Leistungserbringung der Dienstleisterin zu beachten sind bzw. zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit des Kunden führen können, nach bestem Wissen und Gewissen mitzuteilen.

7.2. Der Kunde wird der Dienstleisterin Fragen zu seinem Gesundheitszustand gewissenhaft und wahrheitsgemäß beantworten, um Komplikationen bei der Erbringung der Dienstleistung und mögliche Schäden zu vermeiden.

8. Gutscheine

8.1. Wertgutscheine werden auf einen bestimmten Geldbetrag ausgestellt und sind fünf Jahre ab Ausstellung gültig, wobei die der Gutscheineinlösung korrespondierende Leistungserbringung innerhalb dieser Frist erfolgen muss.  

8.2. Dienstleistungsgutscheine werden auf eine bestimmte Dienstleistung ausgestellt. Die Gültigkeit der Dienstleistungsgutscheine beträgt fünf Jahre ab Ausstellung, wobei die der Gutscheineinlösung korrespondierende Leistungserbringung innerhalb dieser Frist erfolgen muss. Ist der Preis der entsprechenden Dienstleistung im Einlösungszeitpunkt höher als zum Ausstellungszeitpunkt des Gutscheins, hat der Kunde den Differenzbetrag aufzuzahlen.

8.3. Der Gutschein ist zum Termin mitzubringen und kann nur gegen Entwertung eingelöst werden.

8.4. Der Gutschein ist auf eine andere Person übertragbar, solange nichts gegenteiliges am Gutschein vermerkt ist.

8.5. Eine Auszahlung des Gutscheinwertes (Barablöse) ist ausgeschlossen.

8.6. Angebotsaktionen gelten ausschließlich in der ausgeschriebenen Frist und sind in dieser Zeit wahrzunehmen bzw. gelten solange diese vorrätig sind.

9. Datenschutz

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.

10. Sonstiges

10.1. Sollte eine oder mehrere Bestimmungen in diesen AGB ganz oder teilweise rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen sollen andere gültige Bestimmungen eintreten, die dem Sinn und Zweck dieser Bestimmung unter Berücksichtigung des ursprünglichen Parteiwillens weitestgehend entsprechen.

10.2. Auf den zwischen der Dienstleisterin und dem Kunden geschlossenen Vertrag und diese AGB findet ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen Anwendung.

10.3. Für sämtliche Rechtsstreitigkeiten aus dem zwischen der Dienstleisterin und dem Kunden geschlossenen Vertrag bzw. über denselben sowie über diese AGB wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts für die Gemeinde Anif vereinbart, dies unter ausdrücklichem Verzicht auf den allgemeinen Gerichtsstand. Diese Gerichtsstandsklausel gilt nicht für den Fall, dass der Kunde Konsument im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes ist.